„Aber die Menschen selbst verändern sich so sehr, dass es an ihnen ewig etwas Neues zu beobachten gibt.“
Man sagt, in der Literatur sei Austen die Tochter von Samuel Johnson und die Mutter von Henry James.
Der große Literaturkritiker F. R. Leavis bezeichnete Austen als die Begründerin der großen Tradition des englischen Romans.
Der Schriftsteller Sir Walter Scott las „Stolz und Vorurteil“ mindestens dreimal und war der Meinung, Austen besäße die Gabe des Midas, gewöhnliche Charaktere des Alltags in höchst amüsante Figuren zu verwandeln.
Während des Zweiten Weltkriegs, als der vielbeschäftigte Winston Churchill krank im Bett lag, bat er seine Tochter, ihm ausgerechnet „Stolz und Vorurteil“ vorzulesen.
Dieses Buch ist eine brandneue Übersetzung von „Stolz und Vorurteil“, die Erkenntnisse der modernen Austen-Forschung, wie die Oxford Chapman Standard Edition, einbezieht und zahlreiche Fehler älterer Übersetzungen korrigiert. Basierend auf dem spezifischen Sprachgebrauch der Austen-Ära hat der Übersetzer Objekte, Institutionen, Etikette und Bräuche jener Zeit sowie Schlüsselelemente der Handlung sorgfältig abgewogen. Durch den Vergleich der Vor- und Nachteile verschiedener Fassungen wurden etwa zweihundert kritische Anmerkungen im Anhang zusammengestellt, die für Austen-Forscher oder Übersetzer von großem Referenzwert sind.
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