Wenn die Leber krank ist, ist das Leben schwarz-weiß; wenn der Magen krank ist, ist das Leben miserabel.
Wer das Essen in vollen Zügen genießen will, muss rechtzeitig den „Kampf um den Magen“ aufnehmen!
Der Magen befindet sich bei leerem Zustand in der Mitte der linken Rippen, bei vollem Zustand in der Nähe des Bauchnabels;
Ein größerer Magen ist nicht unbedingt besser – je größer der Magen, desto träger die Peristaltik;
Das Magenvolumen ist nicht festgelegt, bei manchen Menschen kann es sich auf bis zu vier Liter ausdehnen!
**Wie wird Magensäure abgesondert?**
Die Sekretion von Magensaft wird nach dem Ort des Reizes und der zeitlichen Abfolge in drei Phasen unterteilt: die kephalische, die gastrische und die intestinale Phase:
(1) Kephalische Phase: Die Menge und der Säuregehalt des Magensaftes sind hoch, ebenso der Pepsingehalt, was zu einer starken Verdauungskraft führt.
(2) Gastrische Phase: Der Säuregehalt ist hoch, aber der Enzymgehalt ist geringer als in der kephalischen Phase, die Verdauungskraft ist schwächer.
(3) Intestinale Phase: Wenn die Nahrung den Magen verlässt und in den Dünndarm gelangt, regt sie weiterhin die Magensaftsekretion an.
Diese drei Phasen sind untrennbare Prozesse, wobei die kephalische und gastrische Sekretion am wichtigsten sind.
**Warum kommt es zu Sodbrennen (Reflux)?**
Es gibt viele Ursachen für Übersäuerung und gastroösophagealen Reflux, vor allem folgende Punkte:
‧ Psychischer Stress, übermäßige Müdigkeit
‧ Zu süße, zu salzige, zu scharfe oder zu saure Speisen
‧ Verzehr von grobem Gemüse wie Süßkartoffeln oder Kartoffeln
‧ Einnahme von Medikamenten wie Aspirin usw.
‧ Chronische Gastritis, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre usw.
Bei den ersten vier Ursachen reicht es oft aus, die auslösenden Faktoren zu eliminieren; bei krankhaftem Reflux muss neben der Ursachensuche oft auf säurehemmende Medikamente zurückgegriffen werden.
**Führt Rauchen zu Magenkrankheiten?**
(1) Das Nikotin im Tabak kann die Magenschleimhaut reizen, ein Zusammenziehen und Krämpfe der Gefäße unter der Schleimhaut verursachen, was zu Ischämie und Sauerstoffmangel führt und so die Magenschleimhaut schädigt.
(2) Rauchen beeinträchtigt auch die Synthese von Prostaglandinen in der Magenschleimhaut. Sobald die Prostaglandinsynthese abnimmt, kann sich die Magenschleimhaut nur schwer regenerieren.
(3) Tabak enthält zudem beträchtliche Mengen an Stickoxiden und Aminen, die Magenkrebs verursachen können.
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