„Die Quelle am Ende der Welt“ ging als ein Werk in die Literaturgeschichte ein, das einst sichtbar genug war, um den populären Geschmack zu prägen, heute jedoch oft nur noch am Rande des Kanons in Erinnerung bleibt. Es übte einen bedeutenden Einfluss auf J. R. R. Tolkien aus, hat aber heute nur noch einen begrenzten Leserkreis.
„Die Quelle am Ende der Welt“ ist ein High-Fantasy-Roman des britischen Textildesigners, Dichters und Autors William Morris. Er wurde erstmals 1896 veröffentlicht und seither mehrfach neu aufgelegt, insbesondere in zwei Teilen als 20. und 21. Band der „Ballantine Adult Fantasy“-Reihe im August und September 1970.
Morris erzählt die Geschichte von Ralph, dem jüngsten Sohn von König Peter von Upmeads. Ralph und seine drei älteren Brüder sind vom provinziellen Leben gelangweilt und bitten ihren Vater eines Tages um die Erlaubnis, die Welt zu erkunden. Der König erlaubt den drei ältesten Söhnen abzureisen, bittet Ralph jedoch zu bleiben, um mindestens einen lebenden Erben zu sichern. Ralph, der sich nach Abenteuern sehnt, schleicht sich gegen den Willen seines Vaters davon. Ralphs Erkundungen beginnen in Bourton Abbas, wo er Ursula begegnet, einer gütigen Maid, die sein Verlangen zu teilen scheint. Danach durchquert er den „Wood Perilous“ (Gefährlichen Wald). Zu seinen Abenteuern dort gehört die Tötung zweier Männer, die eine Frau in eine Falle gelockt hatten.
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