In China ging die rote Sonne auf

In China ging die rote Sonne auf

von Bashan Caomin

Angesichts der Tatsache, dass jene beispiellosen Leiden und jene wahre Geschichte dauerhaft begraben zu werden drohen und niemand davon erfährt, griff ich zur Feder, um das Gesehene und Gehörte festzuhalten...

Die Zeit von 1949 bis 1976 war eine Ära beispiellosen Leids in China und sind jene dreißig Jahre, über die zu schreiben die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) bis heute untersagt. Der Autor Bashan Caomin, ein Zeitzeuge der Proletarischen Kulturrevolution, spürte das Verblassen dieser leidvollen Geschichte und verfasste mit „In China ging die rote Sonne auf“ eine Sammlung dokumentarischer Essays. Das Buch beschreibt primär die konkreten Lebensumstände der einfachen Bevölkerung während der dreijährigen „Naturkatastrophen“ und der zehnjährigen Kulturrevolution. Dies ist kein Roman; jede Handlung und jedes Wort der Protagonisten ist streng dokumentarisch und ohne Ausschmückung festgehalten. Manche Ereignisse und Details mögen so lebendig wie in einem Roman wirken, doch das liegt an der Typik und Lebendigkeit des Lebens selbst.

Über die makroskopische Geschichte jener Ära gibt es vereinzelt Abhandlungen von Experten, denen es gelang, der Kontrolle der KPCh zu entgehen. Über den konkreten Alltag der Menschen an der Basis wissen Auslandschinesen und junge Leser jedoch nur sehr wenig. Der Sinn und Wert dieses Buches besteht darin, sicherzustellen, dass künftige Generationen diese schmerzvolle Geschichte nicht vergessen.

Verlag
秀威出版
Veröffentlicht
2021-02-01
ISBN
9789863269311

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