Es gibt zahlreiche Gelehrtenkommentare zu den Analekten des Konfuzius. Da sich jedoch die Zeiten ändern und der politisch-soziale Hintergrund variiert, sind alte Interpretationen für die heutige Zeit oft nicht mehr passend. Der Autor dieses Buches verfügt über ein umfassendes Wissen in den Klassikern und der Geschichte sowie über eine fundierte Ausbildung im Osten und Westen. Mit seinen einzigartigen Einsichten interpretiert er die Analekten neu. So zitiert der Autor zum Beispiel für den ersten Satz der Analekten, „Lernen und es zur rechten Zeit anwenden“, das I Ging, das Buch der Lieder, Zhuangzi, Liezi, Huainanzi und zieht sogar die Semantik zur Erklärung heran. Zudem untermauert er seine Thesen mit Zitaten von Konfuzius' Antworten an Herzog Ai, Yang Huo, Zilu und andere. Das Werk ist tiefgründig und doch leicht verständlich, klar in der Argumentation und erschöpfend in der Bedeutung. Daher kann dieses Buch als ein epochemachendes Werk unter den Kommentaren zu den Analekten bezeichnet werden.
Über den Autor
Liu Ying
Zitiername Manqing, auch bekannt als Chunxi, stammt aus Nanchang, Jiangxi. Er absolvierte sein Jurastudium an der National Taiwan University und trat 1957 in den Dienst des Außenministeriums ein, wo er bis zu seinem Ausscheiden 1997 tätig war. Während seiner vierzigjährigen Karriere stieg er vom Abteilungsleiter zum Generalbevollmächtigten auf. Während seiner Stationierung in Thailand arrangierte er einen Besuch für Präsident Lee Teng-hui und dessen vierzigköpfige Delegation; das Gespräch zwischen Präsident Lee und dem thailändischen König verlief äußerst positiv. Als Vertreter in Jordanien organisierte er ebenfalls einen Besuch für Präsident Lee und dessen Delegation in Jordanien, wobei sie im königlichen Palast residierten, weshalb er als „Glücksgeneral“ bekannt wurde. Er widmete sein Leben der Erforschung der Tang-Legenden (Chuanqi) sowie der Literaturgeschichte der Tang-Dynastie. Er veröffentlichte rund zweihundert Aufsätze, Romane und Essays in Zeitungen und Zeitschriften. Nach seiner Pensionierung widmet er sich weiterhin dem Lesen und Schreiben als Zeitvertreib. Zurzeit ist er Vorsitzender der Chinesischen Konfuzius-Gesellschaft.
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