Das Haus an der Grenze ging als ein Werk in die Literaturgeschichte ein, das einst sichtbar genug war, um den populären Geschmack zu prägen, heute jedoch oft nur noch am Rande des Kanons in Erinnerung bleibt. Es hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Lovecraft, obwohl Gelegenheitsleser meist nur Letzteren kennen.
Das Haus an der Grenze (1908) ist ein übernatürlicher Horrorroman des britischen Phantasten William Hope Hodgson. Der Roman ist ein halluzinatorischer Bericht über den Aufenthalt eines Einsiedlers in einem abgelegenen Haus und seine Erfahrungen mit übernatürlichen Kreaturen und jenseitigen Dimensionen. Als der amerikanische Horrorschriftsteller H. P. Lovecraft 1934 auf Hodgsons Romane stieß, lobte er Das Haus an der Grenze und andere Werke Hodgsons ausführlich. Terry Pratchett nannte den Roman „den Urknall in meinem privaten Universum als Science-Fiction- und Fantasy-Leser und späterer Autor“.
Zwei Männer, die einen zweiwöchigen Angelurlaub im abgelegenen Westen Irlands verbringen, entdecken überrascht einen seltsamen Abgrund. Auf einem Felsvorsprung über diesem Schlund finden sie Ruinen und darin vergraben ein Tagebuch, das sie lesen. Der Autor des Tagebuchs stellt sich als alter Mann vor, der seit Jahren in einem alten Haus lebt, nur in Begleitung seiner Schwester, die als Haushälterin fungiert, und seines Hundes Pepper. Er hat keinen Kontakt zu den Einheimischen, die ihn für verrückt halten. Das Haus ist kreisförmig gebaut, und sein unheimliches Erscheinungsbild umfasst eigentümliche Dekorationen, die an lodernde Flammen erinnern. Es hat seit Jahrhunderten einen bösen Ruf und stand viele Jahre leer, bevor er es kaufte. Das Tagebuch hält seine seltsamen Erlebnisse und Gedanken fest.
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