König Lear von William Shakespeare ist eine tiefgründige Tragödie, von der man annimmt, dass sie zwischen Ende 1605 und Anfang 1606 verfasst wurde. Das Stück spielt im vorrömischen Britannien und schildert den Abstieg des Titelhelden König Lear in den Wahnsinn, nachdem er beschlossen hat, sein Reich unter seinen drei Töchtern auf der Grundlage ihrer öffentlichen Liebeserklärungen aufzuteilen. Als seine jüngste und geliebteste Tochter Cordelia sich weigert, sich an solcher Schmeichelei zu beteiligen, enterbt Lear sie und setzt damit eine verheerende Kette von Ereignissen in Gang. Die Erzählung untersucht Themen wie Verrat, Familienkonflikte, Macht, Gerechtigkeit und das Wesen des Leidens, was in tragischen Konsequenzen für Lear und sein Königreich gipfelt. Bekannt für seinen düsteren Ton, seine komplexe poetische Sprache und seine tiefe psychologische Einsicht, gilt König Lear weithin als eine der größten Leistungen Shakespeares und als Eckpfeiler der Weltliteratur.
Lesbarkeitsindex: 89,4 (6. Klasse). Leicht zu lesen.
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