„Frauen und Ökonomie“ von Charlotte Perkins Gilman, veröffentlicht im Jahr 1898, ist ein bahnbrechendes Werk der feministischen Wirtschaftstheorie. Gilman argumentiert, dass die wirtschaftliche Unterjochung der Frau durch den Mann, die durch die traditionelle Ehe und häusliche Rollen erzwungen wird, ihre persönliche Entwicklung und den gesellschaftlichen Fortschritt massiv behindert. Sie kritisiert herkömmliche Ansichten über Ehe, Mutterschaft und den Haushalt und plädiert für radikale Sozialreformen wie die Professionalisierung der Hausarbeit und die Schaffung kooperativer Wohnformen. Gilmans zentrale These besagt, dass wirtschaftliche Unabhängigkeit entscheidend ist, damit Frauen ihr volles Potenzial entfalten und so die Zivilisation voranbringen können. Die tiefgreifende Wirkung des Buches etablierte Gilman schnell als eine herausragende Figur in der aufstrebenden Frauenbewegung.
Lesbarkeitsindex: 60,8 (8. und 9. Klasse). Weder leicht noch schwer zu lesen.
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