Charles Dickens' „Dombey und Sohn“, veröffentlicht als Fortsetzungsroman zwischen 1846 und 1848, ist ein tiefgreifender Roman, der das Leben von Paul Dombey beleuchtet, einem wohlhabenden Londoner Reedereibesitzer. Besessen von dem patriarchalen Wunsch nach einem Sohn, der sein angesehenes Unternehmen erben soll, missachtet Dombey kaltherzig seine hingebungsvolle Tochter Florence. Die Erzählung schildert die verheerenden Folgen seines Stolzes und seiner emotionalen Vernachlässigung, als der frühe Tod seines Sohnes seine dynastischen Ambitionen zunichtemacht. Dombeys anschließende lieblose zweite Ehe, die von Verrat und finanziellem Ruin geprägt ist, führt schließlich zum Zusammenbruch seiner Familie und seines Geschäfts. Der Roman erforscht meisterhaft tiefgründige Themen wie elterliche Ablehnung, die starren sozialen Klassenstrukturen des viktorianischen Englands und die zerstörerische Natur von ungezügeltem Stolz und Ehrgeiz.
Lesbarkeitsindex: 75,2 (7. Klasse). Ziemlich leicht zu lesen.
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